Statt nur um eine Stadt zu suchen, durchsucht routedealz alle Kleinanzeigen entlang deiner gesamten Strecke — und zeigt den echten Umweg zu jedem Treffer. Für eine Fahrt, die erst noch ansteht, legst du einen Suchauftrag an und wirst benachrichtigt.
Kleinanzeigen, früher eBay Kleinanzeigen, sucht im Umkreis um einen Ort. routedealz sucht entlang der ganzen Strecke: Du gibst Start, Ziel und Suchbegriff ein, routedealz durchsucht die Postleitzahlen entlang der Route und zeigt zu jedem Treffer, wie viele Minuten Umweg er kostet. Suchen ist kostenlos und geht ohne Konto.
Entfernung ist das falsche Maß. Zwanzig Kilometer auf der Autobahn kosten dich kaum Zeit, sechs Kilometer in ein Seitental können eine halbe Stunde bedeuten — hin und zurück. Deshalb rechnet routedealz nicht in Luftlinie: Für jeden Treffer wird die Strecke einmal über die Anzeige gelegt und deine ursprüngliche Fahrzeit abgezogen. Übrig bleibt genau die Zahl, die zählt — die Minuten, die dich der Stopp zusätzlich kostet. Gerechnet wird über echte Straßen, nicht mit dem Zirkel: Eine Anzeige jenseits eines Flusses ohne Brücke ist in der Luftlinie nah und in Minuten weit weg. Die Zahl steht an jedem Treffer, und sie ist der Grund, warum die Liste nach ihr sortiert ist statt nach Entfernung. Was direkt an deiner Strecke liegt, zeigt null Minuten Umweg — und das ist häufiger, als man denkt, weil eine Route durch Dutzende Orte führt, an die man beim Suchen nie gedacht hätte.
routedealz durchsucht nicht eine Stadt, sondern einen Korridor entlang der gesamten Strecke. Auf Frankfurt–Siegen sind das rund 320 Postleitzahlen, auf Hamburg–München über 1.200. Jede davon wird einzeln abgefragt, und erst danach entscheidet der Umweg-Filter, was übrig bleibt. Deshalb dauert eine lange Route länger als eine kurze — die Treffer erscheinen aber schon, während im Hintergrund weitergesucht wird. Die Punkte werden nicht gleichmäßig über die Karte gestreut, sondern entlang der tatsächlichen Fahrstrecke gesetzt: Wo die Route einen Bogen macht, sucht routedealz im Bogen mit. Und weil jede Postleitzahl einzeln drankommt, tauchen Orte auf, die keine Suchmaschine unter deinem Ziel führen würde — das Dorf zwischen zwei Ausfahrten, in dem der Schrank steht.
Der Umweg ist die wichtigste Stellschraube: 15, 30, 45 oder 60 Minuten, und wer lieber in Kilometern denkt, schaltet die Einheit um. Alles darüber blendet routedealz aus, statt es kleiner anzuzeigen — eine Liste, durch die man scrollen muss, um das Brauchbare zu finden, hilft niemandem. Dazu kommen Kategorie und Preisspanne, beides freiwillig. Sortieren kannst du nach wenigster Extrazeit, wenigsten Extra-Kilometern oder niedrigstem Preis; voreingestellt ist die Zeit, weil sie meistens die Frage beantwortet. Und es gibt zwei Ansichten: die Liste für den Überblick, die Karte dafür, wo die Treffer tatsächlich liegen. Auf der Karte sieht man auf einen Blick, ob sich drei Stopps zu einer sinnvollen Reihenfolge fügen oder ob einer davon in die falsche Richtung zieht.
Für alles, was man abholen muss. Sofas, Schränke, Betten, Fahrräder und Kindersitze, Waschmaschinen und Kühlschränke, Werkzeug, Gartengeräte, Umzugskartons, übrige Fliesen nach einer Renovierung. Sachen, die zu sperrig oder zu günstig zum Verschicken sind und deshalb nur für Leute in der Nähe existieren — oder für die, die zufällig vorbeikommen. Ein Handy braucht diese Suche nicht; das wird verschickt, und dann spielt Geografie keine Rolle. Die Rechnung dahinter ist simpel: Je günstiger etwas ist, desto größer wird der Anteil, den die Fahrt am Gesamtpreis hat. Ein Schrank für 40 Euro, für den du zweimal 40 Minuten fährst, ist kein Schnäppchen mehr. Derselbe Schrank zwölf Minuten neben deiner ohnehin geplanten Strecke schon. Am meisten lohnt sich diese Art zu suchen also dort, wo der Weg bisher der eigentliche Preis war.
Der klarste Fall sind die Verschenk-Anzeigen. Wenn ein Gegenstand nichts kostet, ist der Weg der gesamte Preis. Zwanzig Minuten Umweg sind dann keine Nebensache, sondern die ganze Entscheidung. Genau diese Anzeigen findet sonst niemand, der nicht direkt daneben wohnt. Suchen lassen sie sich, indem du als Höchstpreis 0 einträgst — dann bleibt übrig, was verschenkt wird. Wer sie sucht, sollte schnell sein: Verschenktes ist meist innerhalb von Stunden weg, und wer zuerst zusagt und wirklich kommt, bekommt es. Genau deshalb ist der Suchauftrag hier am nützlichsten — er meldet sich, während andere noch suchen.
Wer dieselbe Strecke regelmäßig fährt, sucht nicht jedes Mal neu. Du kannst einen Suchauftrag für deine Strecke anlegen und dich benachrichtigen lassen, sobald unterwegs etwas Passendes auftaucht. Ein Konto brauchst du nur dafür — suchen kannst du ohne Anmeldung, und wir verlangen dafür auch keine. Geprüft wird alle sechs Stunden; du bekommst eine Mail, wenn es tatsächlich etwas Neues gibt, und keine, wenn nicht. Gespeichert wird die ganze Suche samt Umweg-Grenze, Kategorie und Preisspanne — die Pendelstrecke also einmal einrichten und liegen lassen. Löschen kannst du sie jederzeit, und mit ihr alles, was daran hängt.
Die Anzeigen stammen von der öffentlich zugänglichen Plattform kleinanzeigen.de. routedealz zeigt sie gebündelt entlang deiner Route und verlinkt für jeden Treffer zurück auf die Originalanzeige — gekauft, verkauft und geschrieben wird dort, nicht hier. Was wir dabei zwischenspeichern und was nicht, steht in der Datenschutzerklärung. Kurz gesagt: Ergebnisse werden etwa zwölf Stunden behalten, damit dieselbe Suche kurz hintereinander nicht dieselbe Arbeit doppelt macht und die Quelle nicht unnötig belastet wird. Eigene Anzeigen entstehen hier nicht, und es wird auch keine verändert. routedealz ist eine andere Art, dieselben Anzeigen zu sortieren — nach dem, was sie dich an Zeit kosten, statt danach, in welcher Stadt sie stehen.
Es durchsucht ausschließlich kleinanzeigen.de — andere Portale, Anzeigen in Zeitungen oder Flohmärkte tauchen nicht auf. Es kauft nichts, verhandelt nichts und schreibt niemanden an; das machst du drüben in der Originalanzeige. Lange Strecken brauchen Zeit, weil jede Postleitzahl einzeln abgefragt wird — bei einer Fahrt quer durch Deutschland dauert die vollständige Suche eine Weile, auch wenn die ersten Treffer sofort da sind. Und die Treffer sind so vollständig wie das, was die Quelle in dem Moment herausgibt: Liefert sie eine gekürzte Seite, fehlen Anzeigen, die es eigentlich gibt. routedealz merkt das und versucht es erneut, aber garantieren lässt sich Vollständigkeit nicht. Wer etwas Bestimmtes sucht und nichts findet, sollte es später noch einmal versuchen — oder einen Suchauftrag anlegen und sich melden lassen.
Quellen: Anzeigen von kleinanzeigen.de · Karten von OpenStreetMap